Vision

Wir wünschen uns:

Ein von vielen Schultern getragenes, solidarisch finanziertes Seminarhaus, dass es Menschen ermöglicht, auf einem schönen Gelände in der Natur Bildung, Empowerment und Entspannung zu erfahren, ohne dass dies am Geld oder einer fehlenden Rollirampe scheitert.

Die Quecke soll schwerpunktmäßig ein Ort sein, an dem Menschen, die entweder von Diskriminierung betroffen sind oder sich durch politisches Engagement gegen Diskriminierung einsetzen, zusammenkommen und tagen können.. Daneben sollen auch Kollektive, Sportgruppen, Kunst- und Kulturschaffende, Wissensvermittelnde und Politgruppen angesprochen werden.

Die inhaltliche, strukturelle sowie finanzielle Ausgestaltung des Seminarhauses sehen wir als einen Prozess an, der durch die Teilhabe und Unterstützung vieler lebendig wird und die Entstehung vielfältiger Formen von Selbstorganisation und Empowerment unterstützen soll. Wir gehen davon aus, dass es viele Erfahrungswerte und Wissen gibt, die in der kapitalistisch organisierten Realität nicht wahrgenommen oder geschätzt werden. Wir erhoffen uns Entwicklungen, in denen mit Offenheit und Achtsamkeit neue Denk- und Lebensformen diskutiert und erprobt werden, gegenseitiges Lernen voneinander stattfindet, die Freude am Disput auch mal gefeiert und Kritik ernst genommen werden kann.

Mit diesem Seminarhaus verbinden wir außerdem den Wunsch, einen Raum auf dem Land zu schaffen, in dem sich Menschen treffen und erholen können, die sonst keine oder wenig Möglichkeiten haben, einmal Urlaub zu machen oder aus unterschiedlichen Gründen nicht angstfrei in die ost?deutsche Provinz fahren können.

Wie soll sich diese Vision nun umsetzen lassen?

Bisher wird das Seminarhausprojekt vor allem von einem kleinen Kollektiv getragen. Wir stemmen die Arbeitsstunden, die finanziellen Risiken und Zahlungen, die politischen Diskussionen und Plena in einem oft sehr kleinen Rahmen.

Im Folgenden möchten wir dir/euch daher kurz unsere bisherigen Eckpunkte, Ideen, Fragen und Ansätze dieser kleinen Utopiewerkstatt vorstellen:

Schwerpunkt Antidiskriminierung

Community Supported Space

Zusammenleben